Unsere Pferde in Frankendorf


 

Ende August 2014 sind unsere Pferde und Ponys im Ruhestand von Schenkenhorst nach Frankendorf bei Neuruppin umgezogen. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Einerseits war der Standort Schenkenhorst schön nah an unserem Heimatstall in Berlin-Zehlendorf und wir konnten unsere Rentner ohne großen Aufwand spontan besuchen. Andererseits mussten wir dort die komplette Versorgung - dreimal täglich füttern, Koppeln sauber halten, Futter bestellen, Pferde zur Schmiede oder zum Tierarzt bringen - selbst schaffen bzw. organisieren. Darum kümmert sich jetzt in Frankendorf liebevoll Stephan Sonnabend und sein Team vom Stutenmilchhof. Die Tiere genießen auf dem weitläufigen Gelände ihren Ruhestand oder kurieren ihre Krankheit aus. Wichtig ist für uns, dass die Pferde und Ponys in ihren vertrauten Herden leben und so in Ruhe und ohne Stress ihren Lebensarbend artgerecht verbringen können.Die Kosten für den Umzug hat unser Verein getragen.
Der Verein für tierischen Ruhestand und der KJRFV freuen sich über alle, die Lust und Zeit haben, die Ponys und Pferde in Frankendorf zu besuchen. Mit dem Auto ist man von unserem Stall aus in 1,5 Stunden in Frankendorf. Mit Regionalexpress und Bus kann man ebenso gut anreisen. Alle Tiere werden in Frankendorf täglich gut versorgt, aber über eine Extraportion Pflege, ein freundliches Wort und viele Streicheleinheiten würden sie sich sehr freuen. Neben Huf- und Fellpflege wäre ein Spaziergang am Führstrick zum Grasen eine willkommene Abwechslung für unsere Alten.

 

Informationen über Frankendorf und über die Möglichkeit von Mitfahrgelegenheiten bekommt ihr bei Katja Firnhaber.

 

 

 


Antares (*1997)



Avalon (*2000)


Caesar
Caesar

Caesar (*1983) ist ein echter Hingucker. Als ich ihn vor vielen Jahren den KJRF Berlin-Zehlendorf kennen lernte, überzeugte mich das isabellfarbene Pony mit dem hübschen Kopf auf den ersten Blick. Aber noch viel mehr überzeugte sein zuverlässiger, lieber Charakter. Mit Caesar konnte man sich einfach alles trauen und sich dabei immer auf ihn verlassen! Diese tollen Eigenschaften machten ihn zum Liebling vieler Reitschüler.Sie konnten erste Turniererfahrungen mit ihm sammeln und kamen mit zahlreichen Schleifen zurück nach Hause. Ob Reitunterricht, Turniere, erste Sprünge, Ausritte oder auch Kutsche fahren lernen - Caesar war immer mit Freude dabei! Und er war für jeden Spass und Unfug zu haben: Beim Grasen auf seinem Rücken rumturnen und über die Kruppe rutschen? Kein Problem!  Wilde Wasserschlachten - mit einem Schlauch oder in der Dosse beim Urlaub in Neustadt - und Wettrennen mit seinem besten Freund Ami liebte er besonders. Aber auch, sich ausführlich zu wälzen, nachdem man sein helles Fell stundenlang geputzt hatte.


Als bei Caesar Sprunggelenksarthrose festgestellt wurde, konnte er nur noch eingeschränkt geritten werden, war aber immer noch voller Energie und Lauffreude. Auf Außenstehende wirkte er mit über 30 Jahren beim Spazierengehen oder auf dem Weg zur Wiese immer noch wie ein übermütiger Dreijähriger. Seit er im verdienten Ruhestand ist, genießt er das Leben auf der Wiese.

Ich bin sehr froh und dem Verein unglaublich dankbar, dass ihm so ein schöner Lebensabend ermöglicht wird. Und ein großes Dankeschön an Caesar für alles, was er mir gegeben und beigebracht hat, und für all die schönen gemeinsamen Jahre. Jasmine Fernandes


Dewaja
Dewaja

 Dewaja (*1990)


Duell
Duell

 Duell (*2006) Als ich anfing, Duell zu reiten, fühlte ich mich um Jahre zurückversetzt. Damals, als man von den Ponys ausgetrickst wurde, die nur einmal die Ohren anlegen mussten, damit man sich nicht mehr traute die Bürste anzusetzen. Nur leider war ich nicht mehr klein, konnte die Putzbetreuung wohl schlecht in Anspruch nehmen und auch das Pony war um einiges gewachsen. Jedes Mal wenn ich mich Duell zum putzen näherte, drehte er mir seinen Po zu und hob drohend sein Hinterbein. Die ersten paar Male musste sich Brigitte zu mir stellen, damit ich ihn fertig machen konnte - da gab er sich lammfromm. Irgendwann funktionierte es dann mit Bestechung. Wenn ich ihm Möhren oder Heu reichte, ließ er mich für die Zeit, die er kaute, gewähren. Auch beim Reiten hatte ich es anfangs nicht leicht. Ging es außen rum, so bretterte Duell jedes Mal in genau der selben Ecke los, egal wie sehr ich mich darauf vorbereitete. Nach einiger Zeit feierte ich dann aber meine ersten Fortschritte. 

Putzen konnte ich ihn nun problemlos, auch wenn Duell nie ein Fan davon wurde. Und auch beim Reiten wurde es stetig besser. Wenn man Duell erst einmal von sich überzeugt hatte, fand man in ihm einen treuen Gefährten, mit dem man alles machen konnte!
Wir hatten einige tolle Jahre zusammen. Leider musste Duell dann wegen einem Tritt, den er abbekommen hatte pausieren und hatte Boxenruhe angeordnet bekommen. Mit seinen erst 7 Jahren war das wohl das schlimmste, was man sich vorstellen konnte. Duell wurde grantig, Putzen wurde wieder zur Herausforderung und beim Schritt führen buckelte und stieg er beim kleinsten Anlass. Daher war es leider nicht mehr möglich, Duell bei uns zu behalten. Nun steht der mit seinen Freunden auf der Wiese. Sein Knie wird wohl leider nie mehr so werden, wie es war. Auch wenn er jetzt ein tolles Pferdeleben führt, glaube ich, dass er gerne noch mehr gelernt und erlebt hätte. Er war stets motiviert bei der Sache und versuchte zu gefallen.

Ich werde an die Zeit mit ihm und all das was ich von und mit ihm lernen durfte, immer zurück denken. 
Maxi


Gerti (*1986) Gerti ist ein Mix aus Reitpony und Fjordpferd und bringt die besten Eigenschaften der beiden Rassen zusammen. Sie ist zäh, stets gesund, leistungsbereit und sportlich gewesen. Sie konnte den etwas größeren Anfängern, die keine Shettys mehr reiten konnten, den Einstieg in den Reitsport erleichtern und hat die Fortgeschrittenen über ihre ersten Hindernisse getragen. Sie war auf Turnieren ein braves und mutiges Pony für die kleinen Prüfungen, stets bemüht ihre Reiterin im besten Licht dastehen zu lassen. Doch wenn der Frühling kam oder ein anderer guter Anlass sich bot, packte sie all ihre Kraft in ihre Beine und buckelte, was das Zeug hielt. Nicht viele konnten sich bei den Zick-Zack-Sprüngen halten. Doch ihr verschmitzter Blick, wenn man sie wieder gefangen hatte, und die gespitzten Öhrchen machten den Schmerz im Po wieder wett. Also aufsteigen und weiter reiten, bis man so sicher sitzt, dass man nicht mehr fliegt. Denn eigentlich konnte man mit ihr jeden Quatsch machen: Reiterspiele, ausreiten, ohne Sattel, mit Sattel, Dressur, Springen, über Baumstämme springen, zu Hause, im Wald, in Neustadt, auf Turnieren.

Äpfel gefüllt mit Zucker und Möhrenstückchen haben Gerti sehr gut geschmeckt. Gerade wenn es ums Fressen geht, merkt man, was für ein schlaues Köpfchen Gerti ist. Gemeinsam mit ihrer Freundin Nevina suchte sie sich gerne einen abseits gelegenen Platz zum Heu-Fressen. Man glaubte fast, die zwei tuscheln zu hören: "Sollen die anderen sich mal streiten, wir haben hier unsere Ruhe." So war Gerti stets wohlgenährt und unversehrt. Ich bin Gerti sehr dankbar für alles, was sie für mich getan hat. Ohne sie hätte ich nie gemerkt, wie schön es ist, mehr als einmal die Woche zu reiten, stets das gleiche Pony zu haben. Ich wäre nicht stolz wie Oskar auf meine erste Teilnehmerschleife bei einem Führzügelwettbewerb gewesen und nicht auf ewig einem Richter dankbar, der mir damals ein klein wenig half über den letzten Oxer in meinem ersten Springreiterwettbewerb zu kommen. Ohne Gerti hätte ich nicht so schnell gelernt, dass Pferde ihren eigenen Kopf haben und auch gerne mal Ruhe brauchen. Tja und ohne Gerti hätte ich keinen so festen Knieschluss.

Antonia 


Granny Smith
Granny Smith

Granny Smith (*1993) Schweres Warmblut, bevor sie in unseren Verein gekommen ist, ist sie im Springsport bis Klasse M gelaufen, so ist sie auch bei uns in Reitabzeichen-Kursen sowohl im Springen als auch in der Dressur eingesetzt worden. Ein Pferd das sich auch auf Turnieren erfolgreich in beiden Disziplien zeigte, zu Hengstparaden, zur Stutenshow in Ganschow und bei vielen andern öffentlichen und internen Veranstaltungen immer present war. Sie ist zur Zuchteintragung in Neustadt/Dosse von mir vorgestellt worden.

Granny ist anerkannt und eingetragen und als Stutbuchstute. Leider fehlte ihr ein Punkt für die Eintragung ins Hauptstutbuchstute. 

Kathy Fischer

 


Heidi
Heidi

 Heidi (*1980) tut immer auf kleine Zicke, dabei ist sie ein kleines Goldstück. 
Sie legt, sobald man auf sie zukommt die Ohren an, egal ob man was Leckeres bei hat oder nicht. Daher hatten einige Reitkinder immer etwas Respekt vor der kleinen Shettydame. Heidi war immer ein fleißiges Pony und hat ihren Reiter nicht im Stich gelassen. Kein Wunder, dass sie deshalb eins der Lieblingspferde der kleinen Kinder gewesen ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin, der Shetty-Rentnerin Maus, hat Heidi zeitweise aus dem Schulhof einer Grundschule gelebt und dort Kinder für Pferde und Reiten begeistert. 


Historia
Historia

Historia (*04.1997)


Joker
Joker

Joker (*1983) ist ein ca. 1,40 m großes, fuchsfarbenes Pony. Er ist ein treuer Gefährte und für alles zu haben. Jedoch nicht ohne seinen besten freund Amy. Wenn man auf die Weide kommt und Joker begrüßen möchte, kommt Amy immer mit. Jedoch sind sie wie ein altes Ehepaar: Sie können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Joker ist sehr unerschrocken. Er ist ein total ausgeglichenes aber tollpatschiges Pony. Stolpern, auf Füße treten oder in Menschen "reinrennen" sind bei ihm Standard. Aber er ist ein Pony mit Ausstrahlung. Ein Blick von ihm genügt, um mein und viele andere Herzen zu erobern. Dadurch war er ein sehr beliebtes Schulpony. Er war geduldig mit Reitanfängern sowie Kindern mit Beeinträchtigungen bei den Reittherapien. Und wenn man Leckerlis dabei hat, verfällt er einem auch schnell, so dass man ihn so schnell nicht wieder los wird.

 

Über ihn kann man sich auch oft sehr amüsieren. Zum Beispiel, wenn er mit seiner Oberlippe herumspielt. Fragt man Leute, wie sie Joker beschreiben würden, sagen sie oft "ein sehr verplantes Pony". Oft versucht man nachzuvollziehen, warum Joker etwas tut - aber man kommt nicht darauf, weil es für uns keinen Sinn ergibt. Sein Rangplatz in der Herde ist ihm nicht so wichtig; er weicht Streit und Stress lieber aus. Jedoch kann er auch mal "loshüpfen", und wenn er mit Amy um die Wetter galoppiert und dabei losbockt, ahnt man, wie viel Lebensfreund noch in Joker steckt. Auf der anderen Seite liebt er es, geputzt zu werden oder einfach nur zu kuscheln.

 

Joker hat, wie viele alte Menschen auch, Rückenprobleme und manchmal hat er seinen Speichel nicht ganz im Griff. Schön, dass er in Frankendorf nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann.

Katharina Schreiber


Juri
Juri

Juri (*10.10.1989) Ein absolutes Verlasspferd, solange man keinen Plastiksäcken begegnet. Er kam aus Ungarn zu einem Zehlendorf Förster und dann zu uns. Micki und Minette sind die Damen an seiner Seite - Gerti wäre es gern. Auf der Herbstjagd war er das einzige Pferd, dass man mit hingegebenen Zügel reiten konnte.

 

Juri ist auch Kutschpferd gewesen. Er hat früher getreten und gebissen, heute ist er jedoch ganz lieb und zieht die Menschen (die er mag) lieber die Jacke aus bzw. legt einem den Kopf auf die Schultern. Beim Dressurreiten hat er immer gerne mitgearbeitet. Was er nicht mag: in der Box stehen. Beim Ausreiten hatte er nie Angst vor Wildschweinen.

 

Wenn man ihn am Bauch krault,genießt er es sehr und hebt ein Hinterbein. Durch seine Lahmheit kann er leider nicht mehr geritten werden. Ich freue mich aber, dass er noch einen schönen Lebensabend genießen kann.


Kermit The Frog
Kermit The Frog

Kermit the Frog (*1997) ist ein mittlerweile 18-jähriger Traberwallach.

Sein Spitzname ist Frosch. Bevor er zu uns in den Reitverein kam, war er auf der Trabrennbahn.

 

Bei uns konnte er leider nicht sehr lange geritten werden, da er eine Hufrollenentzündung an beiden Vorderbeinen hat und somit nicht mehr geritten werden kann. Er ist ein kleines Nervenbündel gewesen, das nie still stehen wollte, sondern sich immer bewegen wollte. Jetzt steht er auf der Wiese und fühlt sich dort super wohl. Seine beste Freundin ist Mona. 

Katharina Brauner


Khira (*2004)


Kilian Z
Kilian Z

 Killian Z (*2001) kam in jungen Jahren mit seinem Bruder Kolonel Royal zu uns. Die beiden sehen sich recht ähnlich, wodurch es schnell mal zu Verwechslungen gekommen ist. Kilian wurde zunächst angeritten, wobei er es seinen Reitern nicht immer leicht gemacht hat, da er sich durch Steigen immer wieder wenig kooperativ zeigte. Auch verladen werden und mit dem Hänger fahren gehörte nicht zu seinen Favoriten. Dennoch hat er beim Reiten immer schnell gelernt und hat mit seinen Reiterinnen hohe Platzierungen bis zur Klasse A in der Dressur erreicht. Durch eine alte Sehnenverletzung, die er sich schon vor seiner Ankunft in Düppel zugezogen und die ihm immer wieder sehr zu schaffen gemacht hat, durfte er nicht springen und musste letztendlich in Frührente gehen. Ich habe viel von ihm lernen dürfen und denke immer gerne an unsere gemeinsame Zeit zurück.

                                       Leonie

 


Landano
Landano

 Landano (*1997) ist ein kleiner Quatschkopf mit ganz viel Herz. Im Umgang ist er super verspielt und Hufauskratzer blieben selten unzerkaut. Reiterloch zeigte er seine beste Seite im Dressurviereck. Mit erstaunlicher Eleganz und Aufmerksamkeit lernte und vor allem lehrte er auch schwierige Lektionen. In Turniersituationen zeigte er ein für ihn ungewöhnliches Temperament und wurde daher von den Richtern fälschlicherweise noch mit seinen 17 Jahren als talentiertes Jungpferd eingestuft. Wenn Landano nur wollte, konnte er voll überzeugen, wollte er aber mal nicht konnte er auch allen Vieren aus dem Viereck hüpfen. Er hatte auch so Spaß an kleinen Sprüngen, wobei er sich gerne schon einmal um ein, zwei Meter verschätzte um dann doch noch einen Riesen Satz zu machen. Alles in Allem ist er in ganz schöner Dickkopf und doch kann man ihm komplett vertrauen. Alles was man ihm an Zuneigung schenkt bekommt man doppelt zurück. Er ist ein Pferd, dass man, wenn man es erst mal ins Herz geschlossen hat auch nie wieder aus dem Kopf bekommt...


Mandshu
Mandshu

Mandshu (*1986) Deutsches Reitpony-Shettymix, braun, der kleine “Hengst”, der keiner mehr ist. Ein sehr dominates mitelgroßes Pony, stenkert gerne mit seinen Pferdekumpels, hat schon immer in der Herde seine Grenzen ausgetestet und tut es immer noch. Beim Reiten war er nicht immer beliebt gewesen. Mandshu stellte gerne einige Anforderungen an den Reiter: Wenn man sauer wurde, weil er nicht wollte, merkte er das und blieb erst recht stehen..ein wenig dickköpfig... Doch konnte man ihn motivieren, war er ein tolles Spring- und Dressurpony, konnte fliegende Wechsel springen, Seitengänge im Trab und Galopp, kurz Engel und Teufel in einem Pony zugleich. Nun ist er auch in die Jahre bekommen und muss sich über die Probleme der Reitkinder zum Glück keine Sorgen mehr machen.


Margret (*01.08.1987) ist eine super süße schokoladenbraune Ponystute. Sie war früher Kutsch- und Reitpony. An der Kutsche lief sie neben Mascha und es passte super zwischen den Beiden. Als Reitpony war sie nicht immer sehr beliebt, dennoch hatte sie einige Reiter, denen sie den Kopf verdreht hat. (Ich war eine davon)  Aber hatte man erstmal das Vertrauen von der kleinen Maus gewonnen, ging sie mit einem durch dick und dünn. Mit Ende 26 durfte sie in den wohlverdienten Ruhestand. Sie kam in den Verein für tierischen Ruhestand, da sie eine Muskelverletzung in der Schulter hatte. Jetzt steht sie mit den anderen Rentnern und kranken Pferde in Frankendorf und darf dort die Ruhe genießen.„Margret hat sehr viel für den Verein getan - jetzt darf sie ihren Ruhestand genießen!“

                                      Anja


Masha
Masha

Masha (*1989) ist ein knuddeliges dunkelbraunes Pony mit der wuscheligsten Mähne, die man sich vorstellen kann. Schon als Masha geboren wurde, hatte sie ihren eigenen Kopf. Sie konnte von Anfang an alle Menschen austricksen, um am Ende meistens das zu bekommen, was sie wollte. So haben sich schon viele Reiter mit ihr abgemüht, denn es konnte durchaus sein, dass sie sich mal eine ganze Reitstunde lang nicht bewegt hat. Und wenn man es dann doch geschafft hatte, dass Masha mitlief, war der Erfolg besonders groß und die Reitstunde blieb lange in guter Erinnerung.

 

Dafür war Masha immer ein zuverlässiges Kutschpferd. Und das ist bei Kutschpferden eben besonders wichtig. So hat sie jeden mit Erfolg durch die Fahrprüfung gezogen und vielen kleinen Kindern mit ihrer Ausdauer ihren Geburtstag verschönert. Mit Kraulen kann man Masha ganz leicht glücklich machen. Jeder Mensch, der sie am Bauch krault ist ein Freund für sie und wenn man öfters vorbei kommt, dann erinnert sie sich ganz sicher an einen und es kann dann schon einmal vorkommen, dass sie einen auf Schritt und Tritt verfolgt. 

Mona v. Harder.


Mausi
Mausi

 Mausi (*1981)


Merlina (*2001)


Milka
Milka

 

Milka(*1983)  ist ein hübsches, mittelgroßes Pony mit schwarz-weiß geschecktem Fell. Ihre Augen sind eine Besonderheit: ihr Linkes ist blau und ihr Rechtes braun. Über die Hälfte ihres Lebens verbringt sie schon beim KJRFV Zehlendorf.

Ihre besten Freundinnen und Freunde in der Herde sind Gerti, Sarah und Jakob, auch mit Mara versteht Milka sich gut. In der Rangordnung innerhalb der Herde steht sie weit hinten, was ihr den Alltag in einer großen Gruppe mit einigen dominanten Pferden nicht immer leicht macht.

Bei fremden, lauten oder grob agierenden Menschen wird Milka schnell unfreundlich. Glücklicherweise jedoch ist sie mit dem Alter ein wenig friedlicher und netter geworden - besonders natürlich, wenn man eine raschelnde Plastiktüte mit Leckereien dabei hat.

Cushing, Hufrehe, Arthrose, temporäre Atemprobleme - trotz all dieser Krankheiten ist Milka sehr bewegungsfreudig und neugierig. Wenn sie Lust hat, kann es passieren, dass sie ein wenig über die Wiese rennt. Seit Oktober 2014 ist sie im (tierischen) Ruhestand. Jetzt freut sie sich über arbeitsfreie Tage und über Menschen, die sich bis an ihr Lebensende gut um sie kümmern werden. Wer ihr eine Freude machen will, geht mit ihr spazieren oder krault sie hinter den Ohren und auf der Halsunterseite.

Katharina Hagen


Minni Maus
Minni Maus

 Minni Maus (*21.04.2004)


Mikado (*1986)


Momo
Momo

Momo (*1982) Deutsches Reitpony-Shetty-Araber-Mix,braun.

Er war früher ein sehr freches Pony. Wenn er keine lust auf Reitunterricht hatte, dann hat er sich hin gesetzt wie ein Hund. Wenn man ihn überredet bekommen hat, konnte man viel Spaß mit ihm haben. Neben seinem Schulpferdedasein wurde Momo auch als Fahrpony eingesetzt.

 

Viele Jugentliche und Erwachsene haben mit Mikado, Mandshu und ihm das Fahrabzeichen erworben. Bei der Ungarische Post und  den Quadrillen bei der Hengstparade in Neustadt/Dosse. kam er auch zum Einsatz und schenkte vielen Kindern wundervolle Erinnerungen.


Monte Negro
Monte Negro

Monte Negro (*1988)


Mulimax
Mulimax

Mulimax (1982*) ist ein weiß-braun geschecktes Shetlandpony. Er zeigte viele Jahre lang Kindern und Erwachsenen im Kinder und Jugend Reit- und Fahrverein Berlin-Zehlendorf, dass auch ein kleines Pony einen großen eigenen Willen haben kann. Bei allen, die sich von ihm nicht unterkriegen ließen, war er ein lieber und zuverlässiger Lehrmeister. Wegen einer Herzerkrankung genießt er seit 2013 seinen Ruhestand. 

Mittlerweile ist Mulimax altersmilde und so lieb, dass sogar verhaltensauffällige Kinder durch den regelmäßigen Umgang mit ihm Ruhe und Gelassenheit lernen und sich so positiv entwickeln können. 

 


Safari


Silke
Silke

Silke (*1987) ist eine dunkelbraune Endmaß Reitponystute. Sie ist dieses Jahr 30 Jahre alt geworden. Der KJRFV Zehlendorf hat sie vor vielen Jahren, für turnierambitionierte Jugendliche gekauft. Silke war ein sehr gutes Turnierpony. Sie verhalf jungen Einsteigern und fortgeschrittenen Turnierreitern zum Sieg. Zudem war sie immer ein geduldiges Schulpferd, auf dem viele Kinder das Reiten lernten. Ihre gutmütige und ehrliche Art hat sie bei vielen sehr beliebt gemacht.

 

Silke hat zwei gesunde Fohlen zur Welt gebracht - 2003 Tristan und 2008 Nirvan. Tristan bringt sich schon seit einigen Jahren im Schulbetrieb des KJRFVs ein und kann somit das weiterführen, was seine Mutter über die Jahre für die Kinder und Jugendlichen geleistet hat. Leider lief ihre zweite Geburt mit Nirvan nicht so glimpflich ab, wie bei Tristan. Sie hatte kurz nach der Geburt einen schweren Unfall in der Box der Pferdeklinik, bei der sie sich stark am Hinterfuß verletzte. Trotzdem hinderte es sie nicht daran für den kleinen Nirvan eine gute Pferdemama zu sein und ihn trotz ihrer eingeschränkten Beweglichkeit großzuziehen. Leider kann Silke nicht mehr geritten werden und genießt nun auf einer großen Weide mit den anderen pensionierten Pferden ihren Ruhestand. 

Anna Kretschmar.

 


Sultan
Sultan

Sultan (*1994) ist ein Haflinger Reitpony Mix. Er ist ein echtes Allroundtalent

Er ist sehr erfolgreich bis Klasse M vor der Kutsche gegangen und war sogar Vizelandesmeister im Zweispänner. Außerdem war er ein zuverlässiges und begehrtes Springpony, welches mit seinem Reiter freudig jeden Parcours gesprungen ist.

Auch in der Dressur hat er sich bewährt. Sultan hat auf keinem Vereinsfest gefehlt und war auch in Neustadt Dosse bei den Hengstparaden jedes Jahr mit dabei. Besonders gerne wurde er in den Wald geritten.

 

Sultan zeichnet sich durch einen einzigartigen Charakter aus. Er hat seinen ganz eignen Kopf, welchen er oft versucht durch zu setzen. Aber trotzdem oder gerade deswegen muss man ihn einfach gern haben. Er sucht den Kontakt zum Menschen und genießt es lange gekrault zu werden. Auch im Umgang mit seinen Artgenossen ist er stets lieb und freundlich.

 

Sultan hatte von Anfang an kein leichtes Schicksal, da er seit über 10 Jahren an der periodischen Augenentzündung leidet. Die periodische Augenentzündung, auch Mondblindheit genannt, ist eine entzündliche Augenerkrankung, welche in Schüben verlaufend zur Erblindung des betroffenen Auges führt.

Die Krankheit ist bis heute nicht heilbar. Lediglich der Verlauf und die schweren Entzündungen können aufgehalten bzw. verlangsamt werden. Bei Sultan war die Krankheit so bösartig, dass ihm das Auge, welches bereits durch die Krankheit erblindet war, entfernt werden musste. Leider ist sein anderes Auge vom grauen Star betroffen, sodass er heute fast komplett blind ist. Aus diesem Grund genießt er seine Tage im Ruhestand. 

Olivia Bruderek


Tiziano (*2003)


Waithaki
Waithaki

Waithaki (*1995) kam im Jahr 2001 in unseren Verein. Mit seinen damals 6 Jahren war er bereits ziemlich gut ausgebildet und sollte bei uns auch auf Turnieren eingesetzt werden. Leider wurde er sehr schnell ziemlich krank und dünn. Es stellte sich raus, dass er ein großes „Sensibelchen“ ist und keinerlei Stress verträgt. Seine Krankheit verschlimmerte sich so stark, dass er 2005 zweimal wegen einer Kolik operiert werden musste, was uns viele schlaflose Nächte gekostet und Sorgenfalten gebracht hat. Seitdem ist er noch anhänglicher und menschenbezogener als zuvor.

 

Nach einem langen Aufenthalt in der Klinik, wo er sowohl Pfleger als auch Ärzte durch seine liebevoll freche Art auf Trab gehalten hat, konnten wir ihn endlich auf eine Wiese in Brandenburg stellen. Dort steht er nun mit 3 anderen Pferden auf einer Koppel und erholt sich unfassbar gut. Jede Woche, wenn wir ihn besuchen, kommt „Thaki“ laut „brubbelnd“ zum Tor gelaufen und holt sich seine Kuscheleinheit und die ein oder andere Möhre ab. 

Marie Neubronner.


Willibert
Willibert

Willibert (*1997) ist ziemlich verfressen. Liegt wohl daran, dass er ein Kaltblut-Hafi-Mix ist. 

Sein Charakter ist sehr ruhig und gelassen. Sobald es zur Reitstunde ging, wollte Willi am liebsten auf dem Weg dahin, alles fressen, was nicht niet- und nagelfest war.

Da hatte man doch schon einige Probleme ihn auf dem Weg zu halten. Aber das machte er später in der Reitstunde wieder gut. Er war ein Superlehrpferd, aber ab und zu ging es auch mal mit ihm durch und er raste über den ganzen Reitplatz. (Allerdings ohne buckeln, steigen etc.) Danach war er dann immer ausgepowert und ging ganz normal weiter für den Rest der Reitstunde.

Wenn er nach dem Reiten eine Leckerei bekommen hat, musste man aufpassen, dass er nicht die halbe Hand gleich mit verschlang.  


Zamzamah 


Zoohaar (*18.04.1996)